Nachts ist das Wetter gar nicht so schlecht

Kino unter dem Sternenzelt – ja wirklich. Als am Freitag, 1. Juli “Vincent will Meer” als erster Film der Kino-Saison 2016 lief, da bilnkerten tatsächlich ein paar Sterne über der Leinwand. Und überraschend warm war es auch.
Und noch etwas war wie immer: Kaum war der Film gestartet, da hörte man das Knattern des Films im Projektor und der Ton war mit leisem Knistern unterlegt – die 11. Saison des KinoKarren ist die letzte Zelulloid-Saison, denn noch haben wir mit einiger Mühe sechs gute, auf 35 mm-Filmmaterial produzierte Filme gefunden. Weil das immer schwieriger wird, muss für die nächste Saison ein Beamer her, der digital produzierte Filme abspielen kann, auch wenn das eine teure Angelegenheit ist. So begrüßte Bernd Krause sein Publikum mit den Worten: “Herzlich willkommen in der letzten Saison des KinoKarren!”, um dann auf die Spendennotwendigkeit hinzuweisen: Denn für die Finanzierung des etwas 30.000 € teuren – gebrauchten – Beamers ist das Elsebad auf Spenden angewiesen; den Grundstock dafür haben die Stiftung der Schwerter Sparkasse, Ruhrpower und Langnese gelegt.
Neu in diesem Jahr: Die Damen am Cocktail-Mixer stehen nun vor einem karibischen Hintergrund: Ein großes Transparent ziert die “Elsebar” und lässt schon mal gar keinen Gedanken an schlechtes Wetter aufkommen.
Und das treue Publikum: Rund 100 Gäste wollten sich den ersten Film der Saison nicht entgehen lassen – und die erste Gelegenheit zum mitternächtlichen Small Talk mit Würstchen und Snacks.

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